Energiesparen fördert Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Haushaltsgeräte wie Staubsauger oder Mixer sind gegenüber älteren Modellen deshalb deutlich leistungsreduziert. Energiesparlampen haben die alten Glühdrahtbirnen aus dem Sortiment verdrängt. Duschköpfe mischen den Wasserstrahl mit Luft. Und Kühlschränke, Waschmaschinen und Öfen drängen, wie es scheint, sämtlich in die oberste Energieeffizienzklasse. Doch lassen sich hier Sein und Schein noch auseinanderhalten? Muss ein Staubsauger mit weniger Leistung nicht länger laufen, um dieselbe Menge an Schmutz zu beseitigen? Und unter welchen Voraussetzungen, die oft im Kleingedruckten stehen, erfüllen Eiskästen und Co. tatsächlich ihre Energie-Versprechen? Der Klima-Bewusstseinswandel in den heimischen Haushalten erweist sich nicht zuletzt als grandioses Geschäftsmodell einer Branche, die ihre Kunden beim Gewissen packt, wenn diese nicht auf umweltfreundlichere Technik umrüsten. Dabei raten Expertinnen und Experten schon länger, dass der beste Weg, um die Umwelt zu schützen, das maximale Ausnützen der Lebensdauer der alten Geräte ist.


