Die Donauinsel ist aus der Wiener Freizeitgestaltung längst nicht mehr wegzudenken – Sportstätte, Naturjuwel, Naherholungsgebiet, Heimat und Badestrand zugleich. Hier findet jeder seinen Platz, um sich nach eigener Fasson zu entfalten: beim Schwimmen, Radfahren, Spazierengehen oder einfach beim Entspannen im Grünen. Doch die Insel ist noch gar nicht so alt. Viele Wienerinnen und Wiener erinnern sich an eine Zeit, als hier lediglich aufgeschüttete Erde lag. Ursprünglich entstand sie, um die Stadt vor Hochwasser zu schützen – eine technische Notwendigkeit, die sich mit den Jahren zu einem der wichtigsten Lebens- und Kulturräume der Stadt entwickelt hat. Heute zeigt sich die Donauinsel in all ihrer Vielfalt: vom FKK-Strand bis zum Wasserspielplatz, von der Radler-Station bis zum Bootsverleih. Ein Ort, der für Singles ebenso Platz bietet wie für Pärchen, Familien oder Senioren – und der verdeutlicht, wie aus einem Schutzbauwerk eine lebendige Insel für alle wurde.


